Ukraine: Friendly fire auf Kiew (Videos)

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US-Organisation »Human Rights Watch« wirft ukrainischer Armee Einsatz von Streubomben vor. Regierung dementiert und spricht von Provokation der Aufständischen.

Die US-amerikanische Organisation »Human Rights Watch« hat den Parteien des Kriegs im Donbass vorgeworfen, die international geächteten Streubomben eingesetzt zu haben. Mitarbeiter der Organisation listeten in einer am Montag veröffentlichten Erklärung mindestens zwölf Fälle solchen Streubombeneinsatzes auf. Insbesondere in zwei Fällen vom 2. und 5. Oktober gebe es »besonders starke Indizien« dafür, dass ukrainische Regierungstruppen diese Geschosse abgefeuert hätten.

Der Gebrauch solcher Geschosse in Gebieten mit Zivilbevölkerung verstoße wegen deren ungezielter Wirkung gegen das Kriegsvölkerrecht und stelle möglicherweise ein Kriegs-verbrechen dar. Streumunition explodiert noch vor dem Aufschlag und verteilt großflächig kleinere Sprengsätze. Sie wurde entwickelt, um Gelände für gegnerische Truppen unpassierbar zu machen. In zivil bewohnten Bereichen fallen besonders oft Kinder den Tochterbomben zum Opfer.

Auch die US-Zeitung New York Times (NYT) stärkte die Kette der Indizien gegen Kiew. Das Blatt…

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