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Ein Vulkan in Nordamerika verstreute bei einer Eruption vor 1200 Jahren seine Asche mehr als 7000 Kilometer weit. Ablagerungen wurden nun in zwei Mooren in Schleswig-Holstein entdeckt.
Bisher nahmen Wissenschaftler an, dass nur besonders große Vulkanausbrüche ihre Asche um den ganzen Globus verteilen. Jetzt konnte ein internationales Team von Wissenschaftlern mit Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel Spuren einer Eruption in Alaska in über 7000 Kilometern Entfernung nachweisen – unter anderem in zwei Mooren in Schleswig-Holstein. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift „Geology“ erschienen.
Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull im Jahr 2010 bleibt den Menschen in Europa wohl noch lange in Erinnerung: Aufgrund der ausgestoßenen Aschewolke wurden über 100.000 Flüge gestrichen, zehn Millionen Passagiere strandeten auf Flug-häfen. Dabei handelte es sich aus wissenschaftlicher Sicht nur um eine durchschnittlich starke Eruption. Tatsächlich blieben die Auswirkungen auf den nordatlantischen Raum beschränkt. „Doch gerade vor diesem Hintergrund…
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