Markus Gärtner
Der neue Bericht des World Gold Council für das Quartal bis September enthält eine brisante Information: Russland kaufte in diesem Zeitraum 55 Tonnen Gold. Das war über die Hälfte dessen, was die Notenbanken rund um den Globus zu ihren Reserven hinzufügten.

Damit hat Russland nicht nur einen Vorteil aus den niedrigeren Goldpreisen gezogen. Das Land hortet mit deutlich wachsendem Tempo Gold und scheint sich auf einen längeren Wirtschaftskrieg mit dem Westen einzustellen.
Putin, so wissen Beobachter des Goldmarktes, hortet schon länger Goldreserven. Moskau hat allein im vergangenen Jahrzehnt seine Vorräte auf 1.150 Tonnen verdreifacht.
Doch jetzt gibt Russland richtig Gas. Im laufenden Jahr wurden laut dem World Gold Council fast 115 Tonnen Gold zu den Reserven des Landes addiert. Im gesamten Vorjahr waren es lediglich 77 Tonnen gewesen, leicht weniger im Jahr 2012.
Russlands Notenbank ist laut offiziellen Statistiken auch ohne die jüngste Beschleunigung in den vergangenen zehn…
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