PEGIDA – Schande oder Zukunft für Deutschland?

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Der Ton der politischen Klasse gegen die PEGIDA-Demonstranten in Dresden wird zunehmend rauer. So verstieg sich Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vor dem 9. PEGIDA-Spaziergang zu der Aussage, dass die dortigen Demonstranten eine „Schande für Deutschland“ seien. Auch der BILD-Kolumnist Franz Josef Wagner sprach im Zusammenhang mit den Demonstranten von Dresden in diffamierender Manier von „Pegida-Idioten“.

Trotz (oder wegen) dieser verbalen Entgleisungen gingen am Montag mehr als 15.000 Menschen auf die Straße, um ein Zeichen gegen Islamisierung und Asylbetrug zu setzen. Auch wir Nationaldemokraten waren wieder mit zahlreichen Funktionsträgern und Mitgliedern vertreten, weil es für uns klar ist, dass jeder friedliche Protest gegen die Folgen der Überfremdungspolitik Unterstützung finden muss.

Es ist erfreulich, dass die Deutschen sich im 25. Jahr nach dem Fall der Mauer wieder auf die Straße begeben, um ihre Rechte einzufordern. Im Rahmen zahlreicher Gespräche mit anderen Demonstranten war auch festzustellen, dass die Arroganz der Politik, die nur noch über die Bürger wie von kleinen unmündigen Kindern statt mit ihnen spricht, das Hauptmotiv ist, auf die Straße zu gehen. Man fühlt sich von der Politik, die im Wahlkampfgetöse große Versprechungen macht, dann aber nichts davon einhält, nicht mehr ernst genommen.

Hervorzuheben ist auch, dass der Querschnitt unseres Volkes in Dresden auf die Straße geht. Rentner, Unternehmer, ganze Familien, Studenten, Arbeiter, Arbeitslose – alle gemeinsam protestieren sie, weil sie berechtigterweise befürchten, dass die Politik ihre Zukunft verkauft. Und so interessiert es auch niemanden, von welcher Partei man kommt, sondern nur, dass man für deutsche Interessen zu streiten bereit ist. Wie sagte schon der alte Reichskanzler Otto von Bismarck: „Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle.“

Ein französischer Journalist fragte mich im Rahmen der Demonstration, was ich denke, ob solche großen Versammlungen im Ausland eher positiv oder negativ aufgenommen werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass das selbstbewusste Einstehen für das eigene Land und das eigene Volk uns Deutschen ein Stück internationale Normalität zurückbringt. In anderen Ländern ist es das Normalste auf der Welt, mit einem gesunden Nationalbewusstsein zuerst eigene Interessen zu vertreten. Im Gespräch stimmte der Journalist mir zu, dass ein Volk sich nicht jahrzehntelang in ein Büßergewand packen lassen und auf die Artikulation eigener Interessen verzichten darf, wenn es Zukunft haben will. Auch PEGIDA ist ein Stück Normalität, weil die Deutschen sich wieder öffentlich trauen, Probleme wie Ausländerkriminalität, Asylbetrug und Islamisierung nicht nur stoisch zur Kenntnis zu nehmen, sondern dagegen lautstarken Protest zu organisieren.

Und so bleibt festzuhalten, dass in Dresden nicht die Schande, sondern die Zukunft Deutschlands auf die Straße ging.

Ronny Zasowk