Dr. Amy L. Beam über die Lage jesidischer Flüchtlinge in der Türkei

Kurmenistan News

Die Türkei hat 200 jesidische Flüchtlinge aus dem „Diyarbakir Fidanlik Park Flüchtlingscamp“ ohne jegliche Papiere das Land  verlassen lassen. Es wurden drei Busse von ihnen gechartert, in denen sie 30 Stunden zur bulgarischen Grenze fuhren. Dort kamen sie am 21. Dezember 2014 kurz vor Einbruch der Dunkelheit an. Schon am frühen Morgen des Folgetags wurden sie verhaftet.

Im vergangenen Oktober traf ein jesidischer Vertreter sich mit „Hussan“ im bulgarischen Konsulat von Ankara. Er berichtete dem Offizier von den Plänen, Busse zu chartern und die bulgarische Granze ohne Papiere zu überqueren. Hussan antwortete: „Wie ihr wollt. Wenn ihr gehen wollt, kann ich euch nicht daran hindern zu gehen.“

Hussan erklärte, dass die Europäische Union (EU) eine Frist von drei Monaten habe, um eine politische Entscheidung über die Aufnahme oder Ablehnung jesidischer Flüchtlinge zu treffen. Sie steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch aus. Hussan sagte, eine Entscheidung seitens der EU sei Anfang 2015…

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