500 Jahre nach dem „Medicus“: Armenisches Leben im iranischen Isfahan

Kurmenistan News

Am Montag, den 29.12.2014 und Dienstag, den 30.12.2014 strahlte die ARD die Literaturverfilmung von Noah Gordons Bestseller „Der Medicus“ in Form eines Zweiteilers aus. Der Film spielt um das Jahr 1051 in der westiranischen Stadt Isfahan, als diese durch die Seldschuken erobert wurde.

Modell christlich-muslimischen Miteinanders

Der Film spielt um das Jahr 1051, als die Stadt im heutige Iran durch die Seldschuken erobert wurde. Nach vielen wechselnden Herrschen, erlebte die Stadt unter der Dynastie der Safawiden im 15. Jahrhundert ihre Blütezeit. Im späten 16. Jahrhundert. Unter Schah Abbas I. aus derselben Dynastie wird sie 1598 zur Hauptstadt seines Reiches. Als dieser zwecks Ausbau der Stadt mehrere zehntausend Künstler und Handwerker aus dem ganzen Reich nach Isfahan holen lässt, die zu einem großen Teil aus der damals armenischen und heute an iranischen Grenze zu Aserbaidschan befindlichen Stadt Dschulfa kommen, beginnt ihre Geschichte in Isfahan.

Mit einer kurzen Unterbrechung in den 1980ern…

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