Die gestrige Talk-Show „Maischberger“ war in jeder Hinsicht ein Fiasko. Gästeauswahl, Titel „Zar Wladimir I. – Was will Putin wirklich?“ und eine völlig unfähige „Moderatorin“, der es nicht etwa um Erkenntnisse ging, sondern – wie immer – um Schuldzuweisungen Richtung Russland. Nichts stimmte, nichts war ausgewogen und damit war das Elend vorprogrammiert.
Es hätte interessant werden können, wenn man sich auf die zwei Gäste beschränkt hätte, die die vielleicht gegensätzlichsten Positionen vertreten: den transatlantischen olivgrünen Kriegshetzer und Russenfresser Werner Schulz, für den die Eskalation des Krieges nicht schnell genug gehen kann und die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz, die die Fehler des Westens im Vorfeld und bei der Ausweitung des Konfliktes genau auf den Punkt bringen kann.
Aber selbst eine kluge Beschränkung auf diese beiden Gäste wäre für die unfähige „Moderatorin“, die selbst eine politische Agenda fährt und nicht an echtem, offenem Diskurs interessiert ist, eine Überforderung gewesen. „Was will…
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