Was die Gossenjournalisten der Springer-Presse unter „investigativ“ verstehen

Die Propagandaschau

„Investigativer Journalismus“ ist bei genauer Betrachtung eine Tautologie und die Bankrotterklärung eines „Journalismus“, der eingesehen hat, dass er mit Recherche und Veröffentlichung von Fakten und Zusammenhängen nichts mehr zu tun hat.

Die durch eigenes Versagen – und die Möglichkeiten der Gegenrecherche durch die Bürger – in Ansehen und Glaubwürdigkeit massiv beschädigten Mainstreammedien setzen derzeit verstärkt auf das Seriösität suggerierende Siegel „Investigativ“ oder bewerben ihre „Rechercheverbünde„. Dass es sich um reine Augenwischerei handelt, die obendrein dem Denken der PR- und Marketing-Abteilungen von Großkonzernen entstammt, ist offensichtlich. Mit Neusprech gegen den Niedergang. Raider heisst jetzt Twix, aus Troika wird Institutionen und Journalisten werden plötzlich investigativ. In Kürze dann in der ARD: „Die einzig wahre Tagesschau“. ARD? Sorry! Heißt ja längst „DAS ERSTE„!

Die angezählten Medien gestehen mit ihrem Neusprech vom „investigativen Journalismus“ indirekt ein, dass Recherche nicht ihr Alltagsgeschäft ist. Was ist das aber…

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