Im letzten Jahr wurden in vielen Medien historische Parallelen zum Jahr 1914 beschworen. Diese waren manchmal erstaunlich, manchmal weniger. Kunststück, denn die transatlantisch gesteuerten Medien picken sich immer gerade das heraus – und quetschen es in ihre Ideologie – was ihnen am besten in ihr Weltbild passt.
Ganz und gar nicht in ihr Weltbild passt zweifellos das, was wir hier als Analogien des Völkermords an den Armeniern zu den heutigen Vorgängen in der Ostukraine dokumentieren.
In der selbsternannten „kulturzeit“ vom 4. März wird neben der üblichen Agitatition gegen die Türkei ausnahmsweise einmal die Rolle Deutschlands bei diesem Völkermord beleuchtet und die Parallelen zu den heutigen Vorgängen in der Ostukraine sind mehr als frappierend – sie sind atemberaubend. Was aber der Redaktion des antirussischen Hetzmagazins natürlich nicht auffiel.
Kurz zur politischen Ausgangslage, vor dem Genozid an den Armeniern:
„Am 14. November 1914 trat das Osmanische Reich…
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