http://www.brd.uy/das-morden-in-der-ukraine-und-kein-ende
Kurze Rückschau.
Die Ukraine ist ein Land in Osteuropa. Früher gehörte die Ukraine zur Sowjetunion, dem heutigen Russland. 1991 wurde sie jedoch ein unabhängiger Staat. Ende 2013 kam es zu Protesten in der Ukraine, bei denen viele Menschen eine engere Zusammenarbeit mit der Europäischen Union forderten. Andere Ukrainer und Ukrainerinnen wiederum wollten lieber zu Russland gehören und es kam zu Gewalt zwischen den beiden Lagern. Im Osten der Ukraine brach sogar ein Krieg aus. Der bis heute anhält. Man schätzt das bis jetzt zirka 50000 Menschen ums Leben gekommen sind. Das Morden der Ukrainischen Faschisten in Kiew geht unvermindert weiter. Trotz der Vereinbarungen von Minsk.
Ereignisse
Ab 21.11.2013: Proteste auf dem Majdan in Kiew nach der Ankündigung von Präsident Janukowytsch, das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht zu unterzeichnen.
Demonstrationen ab 29.11.2013 nach Nicht- Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens.
Gewaltsamer Polizeieinsatz am 30.11.2013
Massendemonstration mit über 500.000 Teilnehmern (?) am 08.12.2013.
18.-20.02.2014: Schüsse auf dem Maidan in Kiew fordern über 80 (?) Todesopfer. Wer geschossen hat, ist unklar. Von der wenige Tage später installierten Übergangsregierung (s.u.) angekündigte Untersuchungen über die Vorgänge finden nicht statt. Bis heute gibt es keinen unabhängigen Untersuchungsbericht. Beobachter bezweifeln die Version der Übergangsregierung, nach der die Schüsse ausschließlich von der zum Zeitpunkt der Vorfälle noch amtierenden Regierung Janukowytsch bzw. der ‚Berkut‘, einer Polizei-Spezialeinheit, zu verantworten seien. Es gibt Aussagen und Indizien, dass oppositionelle Kreise und / oder [ausländische] Geheimdienste involviert sind.
Auch der kanadisch- ukrainische Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski von der Universität Ottawa kommt laut einem Artikel auf heise.de zu dem Ergebnis, dass militante Maidankräfte vom Rechten Sektor massiv als Täter an den Morden vom 20. Februar in Kiew beteiligt waren.
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43590/1.html
In einer Reportage vom 20.2.2015 der britischen BBC wird laut einem Bericht der Deutschen Wirtschafts Nachrichten dokumentiert, dass die Opposition in die Schüsse auf dem Maidan verwickelt gewesen waren.
Der ukrainische Präsident Poroschenko hingegen behauptet am 1. Jahrestag der Ereignisse, dass ein gewisser Wladislaw Surkow, ein Assistent des russischen Präsidenten, die Organisation von ausländischen Scharfschützengruppen auf dem Maidan geleitet habe.
http://de.sputniknews.com/politik/20150220/301214023.html
Eine offizielle Aufklärung der Vorgänge, wie sie u.a. auch Bundeskanzlerin Merkel gefordert hatte, gab es bis Heute nicht und ist auch nicht gewollt.
Vereinbarung über eine Beilegung der Krise in der Ukraine
Beteiligte: Regierung Ukraine (Wiktor Janukowytsch), Euromaidan-Opposition (Vitali Klitschko / UDAR, Oleh Tjahnybok / Swoboda, Arsenij Jazenjuk / Allukrainische Vereinigung „Vaterland“).
Weitere Unterzeichner als Zeugen: Die Außenminister Steinmeier / Deutschland und Sikorski / Polen sowie der Direktor im französischen Außenministerium Fournier / Frankreich als Vertreter von Außenminister Fabius.
An den Verhandlungen beteiligt war ferner Wladimir Lukin als Vertreter Russlands.
Der Maidan-Rat stimmte der Vereinbarung zu, unterzeichnete sie aber nicht.
Inhalte der Vereinbarung (u.a.)
- Wiedereinführung der Verfassung von 2004 binnen 48 Stunden.
- Verfassungsreform bis Ende September 2014
- Vorgezogene Präsidentschaftswahlen bis Dezember 2014
- Gemeinsame Untersuchung der jüngsten Gewaltakte
- Keine Verhängung des Ausnahmezustandes
21./22.02.2014, nachts: Flucht von Präsident Janukowytsch
22.02.2014: Absetzung des Präsidenten durch das Parlament
23.02.2014: Ernennung von Olexandr Turtschynow zum Übergangspräsidenten
26.02.2014: Bildung einer Übergangsregierung unter Arsenij Jazenjuk
Da die Absetzung des Präsidenten Janukowytsch gemäß einer Bewertung der Vorgänge auf Spiegel Online nicht verfassungskonform verlief, war die Legitimität der Übergangsregierung umstritten.
27.02.2014: Das Regionalparlament der Krim beschließt ein Referendum über die staatliche Zugehörigkeit der Krim.
16.03.2014: Beim Referendum sprechen sich nach offiziellen Angaben bei einer Wahlbeteiligung von 83% knapp 97% der Wähler für einen Beitritt der Krim zur Russischen Föderation aus. Der Menschenrechtsrat beim russischen Präsidenten geht hingegen lediglich von einer Wahlbeteiligung von 30 – 50% und einer Zustimmungsquote von 50 – 60% aus.
Anmerkung:
Der Wahrheit am nächsten kommen dürfte eine Umfrage der laut heise.de als seriös und politisch unverdächtig geltenden amerikanischen Pew- Stiftung, welche gut 2 Monate nach dem Referendum im Mai 2014 u.a. auf der Krim durchgeführt wurde. Nach dieser Umfrage sagen 88% der Krim- Bewohner, Kiew müsse das Ergebnis des Referendums anerkennen, sogar 91% betrachten die Abstimmung als frei und fair. 93% haben Vertrauen in Putin, 92% in Russland, nur 2% glauben, die USA spielten eine positive Rolle. Die Pew- Auswertung erscheint umso vertrauenswürdiger, als bei Umfragen in der West- und Ost- Ukraine zu die staatliche Einheit der Ukraine betreffenden Themen gänzlich andere und sehr unterschiedliche Resultate publiziert wurden:
http://www.heise.de/tp/artikel/41/41704/1.html
18.03.2014: Das Beitrittsabkommen wird unterzeichnet
20.03.2014 Das russische Parlament (Duma) stimmt der Aufnahme der Krim und der Stadt Sewastopol in die Russische Föderation zu.
Die USA, die EU und weitere westliche Staaten bezichtigen Russland der Annexion der Krim unter Bruch des Völkerrechtes.
17.03.2014: Sanktionen der EU gegen Russland in Form von Einreisebeschränkungen gegen ca. 20 Einzelpersonen sowie dem Einfrieren von im Bereich der EU verwahrten Geldern und Vermögenswerten der betroffenen Personen.
21.03.2014 und 28.04.2014: Ausweitung der Liste der von den Sanktionen betroffenen Personen.
16.07.2014: Verschärfung der EU- Sanktionen
30.07.2014: Verschärfung der EU- Sanktionen (?)
06.08.2014: Russland verbietet Import bestimmter Nahrungsmittel aus Ländern, die gegen Russland Sanktionen verhängt haben.
12.09.2014: Weitere Sanktionen der EU gegen Russland aufgrund eines Beschlusses am 06.09.2014
Es gibt auch Sanktionen der USA und einiger weiterer westlich orientierter Staaten gegen Russland, die jedoch aufgrund des eher geringen Handelsvolumens zumeist von geringerer Bedeutung sind. Insbesondere die Zusammenarbeit großer (US- amerikanischer) Energiekonzerne mit russischen Partnern scheint nach wie vor zu florieren.
BP macht trotz Sanktionen Geschäfte in Russland
Die umstrittene völkerrechtliche Bewertung des Anschlusses der Krim an die Russische Föderation, die völlige Ungewissheit über die Schuldfrage beim Abschuss der MH17 (s.u.), die versteckten geopolitischen Motive „https://youtu.be/cYm3JRzwDfU“, die womöglich zur derzeitigen Krise in Europa geführt haben sowie die Fragwürdigkeit von Sanktionen überhaupt, zumal gegen ein Land, von dessen Rohstofflieferungen man in hohem Maße abhängig ist, begründen erhebliche Zweifel an Rationalität und Nachhaltigkeit einer derartigen Politik:
Handelskrieg: Der große Verrat von Angela Merkel an ihrem Volk
Feuerhölle Odessa
02.05.2014: Mindestens 48 Menschen kommen beim Brand eines Gewerkschaftshauses in Odessa ums Leben. Rechtsgerichtete Demonstranten, insbesondere Anhänger eines Fußballclubs, werfen Molotow Cocktails auf das Gebäude, in das sich linksgerichtete pro- russische Demonstranten geflüchtet hatten. Es ist von ‚Agents Provokateurs‘ die Rede, die den Konflikt gezielt angefacht haben sollen.
Die Chronologie kann man immer weiter führen, dies sollte nur ein kleiner Auszug sein der Ereignisse in der Ukraine.
Die Lügen des Westens
In der Ukraine herrscht ein blutiger Bürgerkrieg seit dem 29. August 2014. Die Vereinten Nationen geben bekannt das bereits mehr als 2.800 Menschen zu Tode gekommen seien. In der Morgenzeitung lasen wir: „Schock im Westen: Putin schickt Soldaten in die Ukraine. NATO schlägt Alarm, Merkel droht mit schärfen Sanktionen gegen Russland.“
Nachdem schon lange über russische Militärpräsenz in der Ostukraine gemutmaßt und ohne Beweise dagegen protestiert wurde, ist zuerst von 4.000, dann von 1.000 russischen Soldaten die Rede, die angeblich an der Seite der Aufständischen an einer Offensive gegen die westukrainischen Truppen beteiligt sind. Der russische Präsident dementiert und fordert von der Kiewer Regierung eine sofortige Waffenruhe. Doch daran hat die Regierung Poroschenko/Jazenjuk kein Interesse, weil ein Zurückweichen ihre Position im eigenen Land schwächen könnte.
Worum geht es wirklich?
In Wirklichkeit geht es nämlich bei dem Konflikt gar nicht in erster Linie um die Ukraine, sondern um etwas ganz anderes und um viel mehr: Es geht um elementare, globale, geostrategische Interessen. Der Konflikt in der Ukraine, derzeit noch ein typischer, lokaler Stellvertreterkrieg, wie wir das aus Zeiten des Kalten Krieges zwischen Ost und West, z.B. in Vietnam, kennen, kann daher jeden Moment eskalieren.
Das eigentliche Ziel der USA besteht schlicht darin, zu verhindern, dass Europa, insbesondere Deutschland, und Russland enge wirtschaftliche und politische Beziehungen knüpfen und die bereits bestehenden wirtschaftlichen Beziehungen zu zerstören, da eine enge und weiter zunehmende Zusammenarbeit zwischen Europa und Russland die dominierende Stellung der USA als einzige verbliebene Supermacht auf der Welt gefährdet. Darüber hinaus geht es vermutlich um wirtschaftliche Ambitionen in dem rohstoffreichen Land, durch das zudem ein Großteil der Pipelines für russisches Erdöl und Erdgas nach Europa verläuft.
Das Ziel, ein Zusammenwachsen zwischen Europa und Russland zu verhindern, verfolgen die USA praktisch seit dem Zerfall der Sowjetunion und der damit einher gehenden Auflösung des Warschauer Paktes, denn ab diesem Zeitpunkt besteht die Gefahr des Zusammenwachsens von Europa und Russland.
Die geopolitischen Ziele und Strategien der USA nach dem Ende des Kalten Krieges sind beschrieben im Standardwerk ‚American Primacy and Its Geostrategic Imperatives‘ (deutsch: „Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft“), das von Zbigniew Brzezinski in der zweiten Hälfte der 1990- er Jahre verfasst wurde.
http://tazelwurm.de/wp-content/uploads/2015/02/Die-einzige-Weltmacht.pdf
Brzezinski war außenpolitischer Berater des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter, seine Expertise war auch unter den nachfolgenden Präsidenten gefragt und er gilt vielen bis heute als geostrategischer Architekt der aktuellen amerikanischen Außenpolitik.
Seit dem 29.12.2014: gibt es Hinweise, dass es dem militärisch- wirtschaftlich- politischen Komplex in USA und NATO gar nicht (allein) darum geht, Russland aus Europa auszuschließen, sondern vielmehr darum, Zugriff auf Russland und seine wirtschaftlichen Ressourcen zu erlangen. Es gibt Andeutungen und Indizien, die darauf schließen lassen, dass auf einen Umsturz in Moskau hingearbeitet wird mit dem Ziel, die derzeitige Regierung durch eine den Interessen von Finanzinvestoren und der westlichen politischen Klasse aufgeschlossen gegenüberstehende Regierung zu ersetzen, wie das etwa in der Ära Jelzin der Fall war. Brzezinski soll seine o.g. geostrategischen Überlegungen in 2013 überarbeitet haben – die möglicherweise vorgenommenen Anpassungen kenne ich allerdings nicht. Aber wenn wir uns die derzeitigen Entwicklungen anschauen, kann man erkennen in welche Richtung dies derzeit läuft.
Ein Großteil der ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes wurde inzwischen in die von Deutschland (aus amerikanischer Sicht noch immer ein besetzter, nicht vollständig souveräner Staat und somit unter Einfluss der USA) dominierte EU und/oder die von den USA dominierte NATO aufgenommen, darunter Polen, Tschechien, Ungarn, das Baltikum und etliche weitere Länder. Bei dem Konflikt in der Ukraine geht es nun also um ein noch fehlendes Puzzleteil des Riegels, den die USA zwischen Europa und Russland legen wollen. Seit vielen Jahren schon wird die Ukraine mit hohem finanziellem Einsatz von den USA und der verbündeten EU beeinflusst und bei Bedarf destabilisiert. Auch Russland ist in dieser Propagandaschlacht aktiv. In den vergangenen Jahren wechselten sich dem Westen gegenüber freundlich gesinnte Regierungen mit Russland- feindlichen Regierungen ab.
Zitat:
„Deutschland besetztes Land“ – NATO-Experte bezeichnet Deutschland als Vasallenstaat
NATO-Experte Daniele Ganser hat geäußert, dass Deutschland wegen seiner Eingliederung in das Militärbündnis nichts weiter sei, als ein Vasallenstaat für die USA. Diese hätten die Europäer schon immer gegenseitig ausgespielt.
Allerdings sei die NATO derzeit zerstritten wegen der Politik gegenüber Russland. Die USA sind derzeit wegen der Spionage-Affäre in Misskredit geraten, weshalb das Handeln der Vereinigten Staaten nun vielleicht überzogen sein könnte.
„Aus Sicht der USA ist Deutschland besetztes Land. Das schmerzt natürlich, wenn man das so liest als deutscher Leser, ist aber trotzdem die derzeitige Situation. Sie haben amerikanische Stützpunkte in Deutschland und das Handy von Kanzlerin Merkel wird vom US-Militärgeheimdienst NSA abgehört“, so Ganser
…
In der Ukraine geht es nach Ansicht des Nato-Experten Daniele Ganser um den nächsten Schritt der Nato-Erweiterung. Deutschland müsse mitziehen, weil die Amerikaner den Oberbefehl haben und verhindern wollen, dass eine neue Achse Moskau-Berlin entsteht. Die USA spielen zu diesem Zweck die EU-Staaten gegeneinander aus – um sie weiter kontrollieren zu können.
http://www.shortnews.de/beamto/1098230
Westliche Politik
Die Verlogenheit der westlichen Politik wird sichtbar, wenn man die Chronologie der Ereignisse in der Ukraine seit der von den USA organisierten und finanzierten „Orangenen Revolution“ im Jahre 2004 bis zur Maidan-Bewegung im Jahr 2014 betrachtet. Daraus erweist sich, dass die Ukraine nicht von Russland, sondern im Einvernehmen mit der EU von den USA destabilisiert wurde, was bereits im Dezember 2013 die EU-Beauftragten des US-Außenministers John Kerry, Victoria Nuland, in einem abgehörten Telefonat mit dem US-Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, zugegeben hat. Washington plante das Szenario für die Zeit nach dem Staatsstreich bereits lange vorher und favorisierte seinen Günstling, den Oligarchen Arsenij Jazenjuk, der dann auch Ministerpräsident wurde. Nuland renommierte außerdem damit, dass die USA mehr als fünf Milliarden Dollar für den „Regime Change“ in der Ukraine investiert hätten. Das kam in den westlichen Medien kaum zur Sprache, stattdessen kaprizierte man sich auf Nulands Ausspruch „Fuck the EU“.
Westliche Medien
Die westlichen Medien überbieten sich in der Ukraine-Krise seit mehr als zwei Jahr in Lügen, Gemeinheiten und – wo es ins Konzept passt – geheuchelter Anteilnahme und inszenierter Empörung. Wie ein solches Versagen auf ganzer Linie möglich ist wissen wir, seit bekannt wurde, dass nicht nur viele der führenden Politiker, sondern ebenso Journalisten in maßgeblichen Positionen Think Tanks und Vereinigungen angehören oder nahestehen, die von staatlichen Stellen, zum Beispiel dem US-Außenministerium, der CIA oder sonstigen interessierten Organisationen und Konzernen finanziert werden. Während die Brandstifter für die Ukraine-Krise in den USA und der EU zu suchen sind, haben die Medien die Rolle des Brandbeschleunigers übernommen.
Seit Februar 2014 sind in Kiew Faschisten an der Macht, die mit Unterstützung westlicher Geheimdienste eine gewählte ukrainische Regierung durch Putsch gestürzt haben. Regierungsmitglieder, hochrangige Militärs und Polizeibeamte gehören der rechtsextremen Swoboda-Partei an, deren Vorsitzender Oleg Tjagnibok 2004 dazu aufrief „Russensäue, Judenschweine und sonstiges Gesindel“ zu bekämpfen; er ist weiterhin Fraktionsvorsitzender seiner Partei im ukrainischen Parlament. Dies nennt sich Demokratisch gewähltes Parlament.
Kriegstreiber Amerika
Das Hunderte US-amerikanischer Söldner der Academi-Truppe (ehemals „Blackwater“) im Einsatz sein sollen ist mittlerweite unbestritten. Putin erinnert das Vorgehen des westukrainischen Militärs an die Taktik „der faschistischen deutschen Truppen in der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg“: „Großstädte wurden eingekesselt und durch gezielten Beschuss zerstört, samt Einwohnern.“. Er fordert Verhandlungen zwischen der Kiewer Regierung und den ostukrainischen Separatisten. Deren Verhalten könne er verstehen: „Der Sinn ihrer militärisch-humanitären Operation besteht darin, die ukrainische Artillerie und die Mehrfachraketenwerfer von den Großstädten zu verdrängen, damit sie nicht mehr friedliche Zivilisten töten können.“ Das Vorgehen Russlands im Fall der Krim verteidigt er mit den Worten: „Wir haben die Krim nicht annektiert, sondern geschützt. Sonst würde es dort jetzt so aussehen wie in der Ostukraine.“ Abgesehen davon, dass die Krim mit dem russischen Flottenstützpunkt von außerordentlicher militärstrategischer Bedeutung für Russland ist, mag Putin recht haben.
In der Tat ist zu registrieren, dass die USA seit der Auflösung der Sowjetunion überall in der Welt eine aggressive Politik der Zerstörung staatlicher Strukturen und der wirtschaftlichen Okkupation betreiben. Auch deutet vieles darauf hin, dass ihnen nicht an einem wirtschaftlich starken, friedlichen Europa liegt. Willy Wimmer weist zu Recht darauf hin, dass amerikanische Globalkonzerne „mit gefüllten Kriegskassen“ dabei sind, das von der europäischen Industrie aufzukaufen, was bisher noch nicht im Bestand der USA ist. „Amerikanisches Gedankengut und Einfluss, wohin man auch den Blick schweifen lässt“, schreibt er. Berlin sei den Amerikanern in jeglicher Hinsicht zu Diensten. Dass Wimmer recht hat, lässt sich leider auch unter der schwarz-roten Regierung beobachten. Siehe TTIP und Ceta.
Auch das verlegen Deutscher Truppen in Richtung Osten zeigt eindeutig die Hörigkeit der schwarz-roten Regierung.
Die massive Gegenwehr der Aufständischen aus der Ostukraine scheint die USA und ihre Kiewer Marionettenregierung zu überraschen. Deshalb tuen die Kiewer Faschisten mit Hilfe der Amerikaner immer mehr Truppen und Material in die Ostukraine verlegen.
Dementsprechend titelte die Süddeutsche Zeitung: „Aussichtsloser Kampf um den verlorenen Osten.“ Die Schlussfolgerung lautet: „Trotz Putins Lippenbekenntnis zu einem Friedensplan müssen sich die Ukraine und die Welt damit abfinden, dass der Donbass nicht unter die Kontrolle von Kiew zurückkehren wird.
Die USA und die Europäische Union haben den Staatsstreich, den „Euro-Maidan“, in der Hauptstadt der Ukraine mehrere Jahre lang vorbereitet.
Dies teilte der ehemalige Mitarbeiter der US-Aufklärung, Scott Ricard, in einem Interview für den TV-Sender „Press-TV“ mit.
Fazit:
Die große Gefahr besteht insbesondere für Europa: Dass wir zum Schlachtfeld und Schlachtopfer des elementaren geopolitischen Interessengegensatzes zwischen den USA und Russland werden.
Solange Europa den USA bedingungslos folgt, hat Russland keine andere Wahl, als Europa als Feind zu betrachten. Die gegenwärtig vom Westen betriebene Sanktionsspirale und internationale Isolierung Russlands bis hin zum Wirtschaftskrieg führt über kurz oder lang zum Ruin Russlands und letztlich auch Europas. Sie wird daher von Russland in ihren Auswirkungen als totaler Angriff wahrgenommen.
Wenn man derartig in die Enge getrieben wird, wie es gegenwärtig Russland und Putin geschieht, dann hat man irgendwann nur noch zwei Optionen: Die eine davon, die vom Westen verharmlosend mit „Einlenken“ umschrieben wird, bedeutet aus russischer Sicht Aufgabe und vollständige Unterwerfung. Die andere Option (immerhin einer Atommacht … kann sich jeder selbst ausmalen …
Quellen / Querverweise.
5 Milliarden Dollar für den Staatsstreich
https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/5-milliarden-dollar-fuer-den-staatsstreich
Vom Abbau der Konfrontation in Europa zum Wiederaufbau der Konfrontation. Die Toten von Kiew sind die Opfer dieses Wahnsinns
Einsatz gegen Separatisten: Ukrainische Armee bekommt offenbar Unterstützung von US-Söldnern
Kämpfe in der Ostukraine: Putin vergleicht ukrainische Armee mit Wehrmacht
Aussichtsloser Kampf um den verlorenen Osten
Umsturz in Ukraine von USA und EU vorbereitet – Ex-CIA-Agent