Ein Kommentar zu „Merkel:Ich kenne keine Deutschen mehr!“
DER KAMPF GEGEN DIE EUROPÄISCHE MITTE
Die Völker der europäischen Mitte haben den Auftrag, jene Kultur zu entwickeln, die im Wesen des Goetheanismus liegt und dies den Völkern der Erde zu vermitteln, damit diese, je nach Anlage und Eigenart ihrer Befähigung, der fortschreitenden Menschheitsevolution dienen und damit einer höheren hinaufführenden, ethischen und moralischen Entwicklung entgegen leben.
Es geht darum, den Zusammenhang mit dem transzendenten Weltenall, der geistigen Welt auf bewusste Art und Weise wieder zu finden und eine wesenhafte, dreigliedrige Anschauung über uns Menschen zu entwickeln.
Man kann sagen: Ein Abglanz, ein letzter Nachhall dieser Anschauung über den Zusammenhang des Menschen mit dem Weltenall findet sich noch in solchen Schriften wie in Schillers Briefen über die ästhetische Erziehung und findet sich als, ich möchte sagen, die durchdringende geistige Lebensluft in einer solchen Dichtung wie Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie. Da hat Goethe tatsächlich in seiner Art bildhaft darzustellen versucht, was den Menschen hineinstellt in die Menschengemeinschaft. Es sind dann zwanzig Seelenkräfte, die Goethe in Form der Märchenfiguren auftreten lässt.
Goethes Imaginationen im Märchen zeigen die soziale Entwicklung der Menschheit anhand dieser Seelenkräfte auf. In diesen Imaginationen stellt Goethe den König der Weisheit, den König des Scheines und den König der Gewalt nebeneinander und lässt in sich selber den König, der alle drei – Weisheit, Schein und Gewalt – chaotich miteinander verbindet, zerfallen.
Diese Imaginationen Goethes sollen heute intensiv und bewusst erfasst werden. Man kann aber heute beim Goetheschen Märchen nicht stehen bleiben !
Derjenige, der heute beim Goetheschen Märchen und seiner Darstellung stehen bleiben will, spielt eigentlich bloß. Das aber, was wir uns wieder erringen müssen, was in alten Zeiten vorhanden war wie der letzte Nachklang des atavistischen Hellsehens über diese Dinge, das ist das Bewusstsein von dem Zusammenhang des Menschen mit dem ganzen Weltenall, das Bewusstsein von jenem Geheimnis wie aller Götter Wirken zuletzt darauf hinausläuft, den Menschen darzustellen.
Warum ist ein Bewusstsein von dieser kosmischen Bedeutung des Menschen, von diesem Hineingestelltsein des Menschen in den ganzen Kosmos für unsere Zeit so besonders wichtig?
Gerade deshalb, weil wir davor stehen, das Alleralltäglichste, das unmittelbar äussere Leben geistig erfassen zu müssen. Und dieses äussere soziale Leben, man kann es nicht erfassen, wenn man nicht zugrunde legen eine wirkliche Anschauung von dem (dreigliedrigen) Wesen des Menschen.
In diesem Sinne hat die Mitte Europas noch eine andere Aufgabe, nämlich den Osten gewissermaßen geistig zu befruchten, weil dieser seine eigentlichen Aufgaben, in der Menschheitsentwicklung noch vor sich hat in der sechsten nachatlantischen Epoche.
Als eine Art Gegenmaßnahme ersannen okkulte Mächte ein solches Vorhaben wie es in dem Testament Peters des Großen angelegt ist.
Russland und damit die Macht des Panslawismus, der seinerseits wiederum von Geheimzirkeln künstlich geschaffen wurde, ist in die Abhängigkeit eines angloamerikanischen Logentums zu nehmen, um die erwünschte Polarität durch ein Imperium im Osten herbeizuführen. Beim Nachspüren von Ursachen der auf das abgesteckte Ziel hinführenden historischen Ereignisse, die sich mitunter auf recht eigenartige Weise ineinader verschlingen oder überlagern, ist zu beachten, dass Sockolnickis Schrift zu einer Zeit entstand, als Österreich noch ein mächtiges, die europäische Politik bestimmendes Kaiserreich war. Diesen für Mitteleuropa bedeutenden Kulturträger galt es, in seinen Grundfesten zu erschüttern und anschliessend zu Fall zu bringen. Deswegen lautet der Artikel 9 des Testamentes Peter des Großen:
„Man soll immer scheinbar der Verbündete Österreichs sein, den kleinsten Einfluss dort dazu benutzen, es in verderbliche Kriege zu verstricken, um es stufenweise zu schwächen. Man soll es selbst manchmal unterstützen, ihm zur Hilfe kommen, aber dabei nicht aufhören, ihm feinde zu machen im Innern des Reiches, indem man die Eifersucht der Fürsten gegen es erweckt. Dieser Artikel wird umso leichter zu erfüllen sein, weil das neue Österreich bis jetzt nicht aufgehört hat, sich durch den Plan verlocken zu lassen, die allgemeine Weltmonarchie zu schaffen, oder wenigstens das westliche Kaiserreich in seinem früheren Umfang widerherzustellen und es zu diesem Behufe vor allem Deutschland unterwerfen muss“.
Der äußere Verlauf der Geschichte beweist, mit welcher Genauigkeit und Folgerichtigkeit gehandelt wurde: Das Hin – und Herpendeln zwischen Ost und West beim Wiener Kongress; Metternichs Politik ohne große Zielsetzungen eher auf den Augenblick gerichtet, als auf ein wirkliches Verständnis für europäische Notwendigkeiten; ein phrasenhafter Liberalismus, der sich in schönen Parlamentsreden deutsch – österreichischer Politiker erschöpfte; die zum Krieg von 1866 führende imperialistische Auseinandersetzung zwischen Preußen und Habsburg, wodurch Österreich von einer mitteleuropäischen Gemeisnchaft mit den anderen deutschen Staaten ausgeschlossen wurde; eine österreichisch – imperialistische Politik, die im Interesse Englands lag, trat an die Stelle einer kulturellen Verständigung mit dem Slawentum. England hielt auch die Fäden in der Hand, die zu den Balkanaufstäden zu Beginn der 70er Jahre des 19.Jahrhunderts führten. Die scheinbare Freundschaft des Drei – Kaiser – – Bündnisses von Deutschland, Österreich und Russland (1872 – 1887) zerbrach an der Balkanfrage. Das entsprach der großen Linie des Testaments ebenso wie die Besetzung der Herzegowina und Bosniens durch Österreich.
Die entwicklung setzte sich mit dem bosnischen Krieg 1908 – 1909 fort. Österreichs Annexion der besetzten Gebiete verschärfte die Gegensätze zu den europäischen Großmächten. Die langfristig eingefädelte Absicht zur Ausschaltung der Mitte kulminierte mit der Ermordung des Erzherzogs von Österreich, Franz Ferdinand, am 28 Juni 1914 in Sarajewo und dem sich daraus entwickelnden 1. Weltkrieges.
DER KAMPF GEGEN DIE EUROPÄISCHE MITTE
Die Völker der europäischen Mitte haben den Auftrag, jene Kultur zu entwickeln, die im Wesen des Goetheanismus liegt und dies den Völkern der Erde zu vermitteln, damit diese, je nach Anlage und Eigenart ihrer Befähigung, der fortschreitenden Menschheitsevolution dienen und damit einer höheren hinaufführenden, ethischen und moralischen Entwicklung entgegen leben.
Es geht darum, den Zusammenhang mit dem transzendenten Weltenall, der geistigen Welt auf bewusste Art und Weise wieder zu finden und eine wesenhafte, dreigliedrige Anschauung über uns Menschen zu entwickeln.
Man kann sagen: Ein Abglanz, ein letzter Nachhall dieser Anschauung über den Zusammenhang des Menschen mit dem Weltenall findet sich noch in solchen Schriften wie in Schillers Briefen über die ästhetische Erziehung und findet sich als, ich möchte sagen, die durchdringende geistige Lebensluft in einer solchen Dichtung wie Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie. Da hat Goethe tatsächlich in seiner Art bildhaft darzustellen versucht, was den Menschen hineinstellt in die Menschengemeinschaft. Es sind dann zwanzig Seelenkräfte, die Goethe in Form der Märchenfiguren auftreten lässt.
Goethes Imaginationen im Märchen zeigen die soziale Entwicklung der Menschheit anhand dieser Seelenkräfte auf. In diesen Imaginationen stellt Goethe den König der Weisheit, den König des Scheines und den König der Gewalt nebeneinander und lässt in sich selber den König, der alle drei – Weisheit, Schein und Gewalt – chaotich miteinander verbindet, zerfallen.
Diese Imaginationen Goethes sollen heute intensiv und bewusst erfasst werden. Man kann aber heute beim Goetheschen Märchen nicht stehen bleiben !
Derjenige, der heute beim Goetheschen Märchen und seiner Darstellung stehen bleiben will, spielt eigentlich bloß. Das aber, was wir uns wieder erringen müssen, was in alten Zeiten vorhanden war wie der letzte Nachklang des atavistischen Hellsehens über diese Dinge, das ist das Bewusstsein von dem Zusammenhang des Menschen mit dem ganzen Weltenall, das Bewusstsein von jenem Geheimnis wie aller Götter Wirken zuletzt darauf hinausläuft, den Menschen darzustellen.
Warum ist ein Bewusstsein von dieser kosmischen Bedeutung des Menschen, von diesem Hineingestelltsein des Menschen in den ganzen Kosmos für unsere Zeit so besonders wichtig?
Gerade deshalb, weil wir davor stehen, das Alleralltäglichste, das unmittelbar äussere Leben geistig erfassen zu müssen. Und dieses äussere soziale Leben, man kann es nicht erfassen, wenn man nicht zugrunde legen eine wirkliche Anschauung von dem (dreigliedrigen) Wesen des Menschen.
In diesem Sinne hat die Mitte Europas noch eine andere Aufgabe, nämlich den Osten gewissermaßen geistig zu befruchten, weil dieser seine eigentlichen Aufgaben, in der Menschheitsentwicklung noch vor sich hat in der sechsten nachatlantischen Epoche.
Als eine Art Gegenmaßnahme ersannen okkulte Mächte ein solches Vorhaben wie es in dem Testament Peters des Großen angelegt ist.
Russland und damit die Macht des Panslawismus, der seinerseits wiederum von Geheimzirkeln künstlich geschaffen wurde, ist in die Abhängigkeit eines angloamerikanischen Logentums zu nehmen, um die erwünschte Polarität durch ein Imperium im Osten herbeizuführen. Beim Nachspüren von Ursachen der auf das abgesteckte Ziel hinführenden historischen Ereignisse, die sich mitunter auf recht eigenartige Weise ineinader verschlingen oder überlagern, ist zu beachten, dass Sockolnickis Schrift zu einer Zeit entstand, als Österreich noch ein mächtiges, die europäische Politik bestimmendes Kaiserreich war. Diesen für Mitteleuropa bedeutenden Kulturträger galt es, in seinen Grundfesten zu erschüttern und anschliessend zu Fall zu bringen. Deswegen lautet der Artikel 9 des Testamentes Peter des Großen:
„Man soll immer scheinbar der Verbündete Österreichs sein, den kleinsten Einfluss dort dazu benutzen, es in verderbliche Kriege zu verstricken, um es stufenweise zu schwächen. Man soll es selbst manchmal unterstützen, ihm zur Hilfe kommen, aber dabei nicht aufhören, ihm feinde zu machen im Innern des Reiches, indem man die Eifersucht der Fürsten gegen es erweckt. Dieser Artikel wird umso leichter zu erfüllen sein, weil das neue Österreich bis jetzt nicht aufgehört hat, sich durch den Plan verlocken zu lassen, die allgemeine Weltmonarchie zu schaffen, oder wenigstens das westliche Kaiserreich in seinem früheren Umfang widerherzustellen und es zu diesem Behufe vor allem Deutschland unterwerfen muss“.
Der äußere Verlauf der Geschichte beweist, mit welcher Genauigkeit und Folgerichtigkeit gehandelt wurde: Das Hin – und Herpendeln zwischen Ost und West beim Wiener Kongress; Metternichs Politik ohne große Zielsetzungen eher auf den Augenblick gerichtet, als auf ein wirkliches Verständnis für europäische Notwendigkeiten; ein phrasenhafter Liberalismus, der sich in schönen Parlamentsreden deutsch – österreichischer Politiker erschöpfte; die zum Krieg von 1866 führende imperialistische Auseinandersetzung zwischen Preußen und Habsburg, wodurch Österreich von einer mitteleuropäischen Gemeisnchaft mit den anderen deutschen Staaten ausgeschlossen wurde; eine österreichisch – imperialistische Politik, die im Interesse Englands lag, trat an die Stelle einer kulturellen Verständigung mit dem Slawentum. England hielt auch die Fäden in der Hand, die zu den Balkanaufstäden zu Beginn der 70er Jahre des 19.Jahrhunderts führten. Die scheinbare Freundschaft des Drei – Kaiser – – Bündnisses von Deutschland, Österreich und Russland (1872 – 1887) zerbrach an der Balkanfrage. Das entsprach der großen Linie des Testaments ebenso wie die Besetzung der Herzegowina und Bosniens durch Österreich.
Die entwicklung setzte sich mit dem bosnischen Krieg 1908 – 1909 fort. Österreichs Annexion der besetzten Gebiete verschärfte die Gegensätze zu den europäischen Großmächten. Die langfristig eingefädelte Absicht zur Ausschaltung der Mitte kulminierte mit der Ermordung des Erzherzogs von Österreich, Franz Ferdinand, am 28 Juni 1914 in Sarajewo und dem sich daraus entwickelnden 1. Weltkrieges.
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