
Monsanto muss sich nun mit den einheimischen Gemeinschaften auf der ganzen Halbinsel von Yukatan abstimmen, bevor die Firma in Zukunft weiterhin Genehmigungen dafür erhalten kann, GMO-Soja anzubauen: So lautet die Entscheidung eines Gerichts, die Anfang November 2015 verkündet wurde. Monsanto hatte geplant, genetisch veränderte Sojabohnen auf mehr als 250.000 Hektar Land in der Region von Yukatan anzubauen. Ein mexikanisches Gericht hat jedoch die Genehmigung des Biotech-Giganten ausgesetzt. Das Urteil basierte auf einem konstitutionellen Gesetz, das die Berücksichtigung der einheimischen Gemeinschaften vorsieht, die von Entwicklungsprojekten wie diesem betroffen sind.
Die wichtigsten Organisationen, die an diesem Unterfangen zum Stopp des Anbaus von GMO-Soja in Mexiko beteiligt waren, sind die Maya beekeepers. Dazu gehören etwa 15.000 Maya-Familien, die Honig produzieren und abfüllen. Sie haben die Unterlassungsverfügung mit der Unterstützung von Greenpeace, Indignación und Litiga OLE eingereicht. Die größten Bedenken haben die Maya…
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