
Forscher der Universität von Colorado in Boulder haben herausgefunden, dass die toxischen Substanzen, mit denen beim Fracking Erdöl aus schwer zugänglichen Lagern gespült wird, in praktisch identischer Form auch im Abwasser von Privathaushalten nachgewiesen werden können.
Die im Fachmagazin Analytical Chemistry veröffentlichte Studie zeigt, dass in vielen unserer Alltagsgegenstände – beispielsweise in Zahnpasta und Waschmittel, in Eiscreme oder Abführmitteln – die Giftstoffe zu finden sind, die man beim Fracking feststellt.
Diese Ergebnisse dürften viele Menschen in ihrer Meinung bestätigen, dass die beim Fracking eingesetzten Chemikalien der Grund für die Verunreinigungen sind, die im Boden und im Trinkwasser nachgewiesen werden können.
Experte: Proben zeigen dieselben Chemikalien wie in der Küchenspüle
»Es handelt sich um die erste veröffentlichte Studie, in der einige der organischen Fracking-Chemikalien identifiziert werden, die die Firmen in ihre Quellen pumpen«, sagt Michael Thurman, Lead-Autor der Studie und einer der Gründer des Labors für Umwelt-Massenspektrometrie…
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