
Waschen & Schminken: Sofern irgendwer, irgendwann auch nur die geringsten Grundbegriffe von “Anstand & Benimm” vermittelt bekommen hat, sollte man meinen, dass sich ein öffentlicher Aufruf zur Ermordung Trumps von allein verbietet. Der Mainstream zeigt sich davon recht ungerührt und will mit aller Gewalt bei dem neuen Trend des sogenannten “unlearning” die Pole-Position behalten. Dafür haben die Pressevertreter etwas anderes besonders gut gelernt. Nämlich, wie man ein solches Szenario in eine vorgebliche Reportage zu verpacken hat, ohne das es einen aufrührerischen Anstrich bekommt.
Ausgerechnet wenige Tage vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten kommt CNN mit einem schrillen Aufreißer um die Ecke. Was passiert, wenn Donald Trump bei der Amtseinführung ermordet wird? In dem sogenannten “Dokumentarstreifen” wird peinlich genau beschrieben, was passiert wenn bei der Amtseinführung des Präsidenten etwas schief geht. Mit “schief gehen” meint man hier das Ableben des neuen Präsidenten. Wer es noch genauer wissen will, der kann sich zunächst den zugehörigen Streifen ansehen.
Warum hat es solche äußerst interessanten Reportagen eigentlich zuvor niemals gegeben? Auch nie so zeitnah zu einer Amtseinführung. Sowohl bei Bill Clinton, als auch bei George W. Bush und Obama hat man sich derlei medialen Aufriss tunlichst verkniffen. Man hat sich damals offiziell damit begnügt, mehr Panzerglas aufzustellen und einfach für mehr Sicherheit zu sorgen. Warum ist das ausgerechnet mit Donald Trump ein so riesiges Thema? Gibt es tatsächlich so viele Leute die ihm den Tod an den Hals wünschen?
Steckt mehr als Phantasie dahinter
Eine so exzessive Berichterstattung über zu dem Thema, kann man ebensogut als Einladung dazu verstehen es endlich mal zu machen. Wenigstens aber zur Abmilderung des Schocks kann man ja den Pöbel schon mal dezent an das Thema heranführen. Letztlich möchte doch niemand versehentlich einen Bürgerkrieg mit so etwas auslösen. Das Volk in seinem produktiven Lauf zu unterbrechen ist das letzte was man gebrauchen könnte. Anders als ein Diktator Assad in Syrien, der einfach so durch die Menge spaziert, muss man im freisten und demokratischsten Land der Welt die Präsidenten sehr aufwändig verbarrikadieren … sie quasi vor dem “Bösen” Pöbel beschützen?
Man kann eine solche Berichterstattung, wie von CNN jetzt in ach so aufklärerischer Weise vorgelegt, durchaus auch als dezente Vorbereitung auf ein gleichlautendes Ereignis, verstehen. Dann wollen wir mal hoffen, dass nicht alle Sicherheitskräfte heute mit einer entsprechenden Übung befasst sind, bei der dann der Anschlag auf einen Präsidenten simuliert wird. Kennen wir so etwas nicht von 9/11, da waren auch alle Abfangflieger gerade zur Übung irgendwo ganz weit weg. So war letztlich sichergestellt, dass nichts gegen die Irrflieger unternommen werden konnte. Ein Schelm wer noch böseres dabei denkt.
Man wird das Gefühl nicht los, dass es immer noch genügend Leute oder “Interessengruppen” gibt, die den Donald Trump relativ rasch entsorgen möchten. Ihn aber bei der Amtseinführung über den Jordan gehen zu lassen, wäre schon ziemlich dreist. Sicher, an Dreistigkeit hat es den Diensten noch nie gemangelt. Bestimmt gibt es einen geeigneteren Zeitpunkt, an dem die Sicherheit mal für einen Moment total versagt und weniger Kameras und Augen auf die Szene gerichtet sind. Immerhin ist der arme Donald Trump auch bei den Geheimdiensten nicht sonderlich gut gelitten.
Der letzte Schrei
Wo wir gerade bei Donald Trump und dem Jordan (Wasser) sind. Ein exemplarisches Beispiel für die künftige Berichterstattung zum Donald Trump ist uns soeben noch zugeflogen:
Bei einem Vatikan-Besuch des Donald Trump, hat der US-Präsident auch seine große Yacht mit ins Mittelmeer fahren lassen. Der Papst besucht ihn deshalb, wegen der intimeren Atmosphäre und der erheblich besseren Sicherheit auf der Yacht. Kurz nach der Ankunft auf dem Schiff, weht dem Papst, noch auf dem Hubschrauberdeck stehend, seine “Kalotte” (Kappe) vom Kopf, direkt über Bord ins Mittelmeer. Das gesamte herumstehende Dienstpersonal will daraufhin vor lauter Eifer sofort dem heiligen Teil nachspringen. Mit einem laut und deutlich vernehmbaren “STOPP“-Schrei unterbindet Donald Trump das Ansinnen der Lakaien. Er lässt eine Leiter von der Yacht herablassen, steigt höchstselbst hinunter, geht behände zu der schwimmenden Kopfbedeckung, sammelt das Kleinod gewissenhaft ein und bringt es persönlich dem Papst zurück.
Die Schlagzeile des kommenden Tages in der New York Times lautet:
Donald Trump kann nicht schwimmen!