Putin, Heiland oder imperialistischer Völkerfeind – Teil 2

http://trutzgauer-bote.info/2017/01/20/putin-heiland-oder-imperialistischer-voelkerfeind-teil-2/

Putin, Heiland oder imperialistischer Völkerfeind - Teil 2

Viele aufrechte Deutsche setzen bekanntlich große Hoffnungen in Russland und auf Wladimir Putin. Im Januar vorigen Jahres übernahm ich von DER III. WEG den Beitrag Putin, Heiland oder imperialistischer Völkerfeind. Dieser Artikel bestätigte vieles, was meinerseits schon länger so gesehen wurde, z.B. HIER und HIER.

Nun erhielt ich zu-fällig Kenntnis von weiteren Beiträgen, welche in ihren Kernaussagen das sich ergebende Bild noch klarer abzeichnen lassen. Ich bringe nun hier Auszüge daraus und setze darunter die Verweise auf die kompletten Beiträge. Da dort auch Aspekte angesprochen werden, zu denen wir eine andere Sichtweise haben, sollten die Leser des TB die Texte entsprechend zur Kenntnis nehmen.

… Russland hat die Möglichkeit, die für die ganze Welt nützliche Wahrheit zu sagen. In Rußlands Archiven werden auch heute noch viele geheime Dokumente aufbewahrt, darunter eine große Zahl aus deutschen Trophäen.

Wäre Russland fähig, der Menschheit die Wahrheit vom Zweiten Weltkrieg und von der Vorkriegszeit zu sagen, würde Russland in der Lage sein, wirklich eine große Rolle bei der Verteidigung der europäischen und der Weltzivilisation zu spielen, um sie vor dem Untergang zu bewahren. Aber ich wiederhole: das kann geschehen, wenn Russland beginnt, der Wahrheit zu dienen.

Das heutige Russland, das mit Begeisterung versucht, auf dem Weltmarkt der Lüge zu konkurrieren, versucht in der Gegenpropaganda gegen den Westen ihn im Lügen zu übertrumpfen.

Ich glaube, dass Russland eine sehr wichtige Aufgabe zugewiesen ist, ich denke, dass der Schlüssel zur Rettung der Menschheit in seinen Händen liegt, deshalb ziehe ich dieses Land stärker als Deutschland ins Gericht – weil ich viel von diesem Land erwarte.

Ich bin davon überzeugt, wenn Russland im Rahmen wirklicher nationaler Interessen handeln würde und sich nicht genau wie der Westen von irgendwelchen ideologischen Überlegungen leiten ließe, wäre es ihm nicht notwendig, Lügen zu schützen.

Es könnte alle seine Archive öffnen (wo sich auch ganze Waggon- und Lastwagenladungen an Dokumenten aus deutschen Archiven befinden) und die Dokumente den Historikern zur Untersuchung geben.

Natürlich würde der Anteil von Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs von Stalin festgestellt, aber zur gleichen Zeit auch der Schuldanteil der Westmächte.

Da Russland das nicht macht, kann es keine richtige Schlussfolgerungen aus den Ereignissen ziehen und verstehen, welche Fehler und Verbrechen die politische Elite der Sowjetunion gemacht hat …

Quelle und komplett HIER

Und hier nun Auszüge aus einem Beitrag von DER III. WEG:

… Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit ihrer kommunistischen Doktrin von geplanter Wirtschaft und Weltrevolution brauchte es eine neue Staatsideologie. Das sowjetische Establishment wollte oder konnte nicht einfach so weiter machen und sich auf die Revolution von 1917 und den Staat von Lenin und Stalin beziehen. Die weitgehende Delegitimierung des Bolschewismus machte etwas Neues nötig. Deswegen wurde der Fokus der kommunistischen Ideologie nach der kurzen Regierungszeit von Yeltsin – wo ein offenkundiges ideologisches Vakuum bestand – zu einem sehr primitiven, aber gleichzeitig auch sehr effektiven antifaschistischen „Kult des Sieges“ geändert. Dieser „Kult des Sieges“ füllte die geistige Leere und hält das System am Leben.

Der sowjetische Mythos über den quasi alleinigen Sieg der Sowjet Union im Zweiten Weltkrieg ist einer der Grundpfeiler von Putins System. Der sowjetische Mythos über den Zweiten Weltkrieg ist deswegen so wertvoll, weil es die Verbrechen der kommunistischen Diktatur reinwäscht – schließlich waren sie notwendig für den Sieg – und weil man eine „Schuld“ von Osteuropa und quasi der ganzen Welt fordern kann, da die Sowjetunion allein quasi die Welt vom Faschismus gerettet hat. Außerdem dient der „Kult des Sieges“ zur Verfolgung von russischen Nationalisten und zur Grundlage der multikulturellen Ideologie, da ja die Sowjetunion mit all ihren Völkern gemeinsam den Krieg gewonnen hat. So wird z.B. die muslimische Masseneinwanderung aus Zentralasien und dem Kaukasus damit gerechtfertigt, dass die Großeltern ja zusammen im Kampf gegen den Faschismus im Schützengraben lagen und nicht auf Nationalitäten geachtet haben …

… Der „Kult des Sieges“ hat seine eigenen Symbole, welche blasphemisch kommunistische und national-russische kombiniert. Die Sowjetflagge wird genauso genutzt wie die orange-schwarze St. Georg Fahne und teilweise auch die moderne rot-blau-weiße Nationalfahne. Die letzteren beiden gab es natürlich zu Sowjetzeiten nicht, im Gegenteil wurden sie von jenen Russen genutzt, die auf deutscher Seite kämpften. Im Zweiten Weltkrieg wurden Russen, bei denen diese Symbole gefunden wurden von der Roten Armee hingerichtet, ein Fakt, über den man heute nicht offen reden darf. Es ist heute verboten, die Aktivitäten der roten Armee zu kritisieren, genauso wie es verboten ist, die „Verbrechen“ der Deutschen im Zweiten Weltkrieg zu „verringern“ (natürlich ist eine Vergrößerung gestattet). Dies macht eine neutrale Geschichtsforschung unmöglich …

… Putin und russische Medien kritisieren die Krisen, die in Westeuropa aufgrund der Einwanderer entstehen. Zur gleichen Zeit aber begünstigt die russische Politik die Einwanderung von Moslems nach Russland. Obwohl es von einem Großteil der Bevölkerung gewollt ist, gibt es kein Visa-Abkommen mit zentralasiatischen Staaten wie etwa Kasachstan, so dass die dortigen Einwohner ohne Grenzkontrollen einfach nach Russland einwandern können, und das auch tun. Alle Versuche, diese Thematik zu behandeln, werden mit dem Vorwurf Faschismus beendet.

Aufgrund der neo-sowjetischen Ideologie Putins können kultur- und artfremde Asiaten aus früheren Sowjetrepubliken die russische Staatsbürgerschaft viel schneller erlangen als z.B. qualifizierte weiße Europäer. 90% der Einwanderer in Russland sind junge Moslems vom Land, vorrangig aus Usbekistan und Tajikistan, der Gegend, in der Terroristen auch ihren Nachwuchs rekrutieren …

… Die Verfolgung der russischen Nationalisten ist eng verknüpft mit der Verfolgung der restlichen Opposition. Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Organisationsverbote, außergerichtliche Blockade von Netzseiten, all das geschieht jedem, der Putin kritisiert. Dabei ist die Angst vor den russischen Nationalisten die Haupttriebfeder. Die Repression gegen Nationalisten beginnt am schnellsten, findet am häufigsten statt und ist die gewalttätigste. Putins Kampf gegen die russische nationale Bewegung begann bereits in seiner Zeit als FSB- (vorher KGB) Agent. Er verbot die bis dahin schlagkräftigste nationalistische Vereinigung, RNU (Russische Nationale Einheit), welche in den späten 1990er Jahren Tausende Unterstützer aufweisen konnte. Nach 15 Jahren wurde RNU von zwei Dutzend schlecht bezahlten Putin-Söldnern in „Neu Russland“ wiedergegründet.

Während seiner Amtszeit als Präsident verbreitet Putin regelmäßig, dass für ihn die Hauptgefahr für Russlands Sicherheit Nationalismus und Xenophobie sind. Alle Versuche in den letzten 15 Jahren, eine nationalistische Partei zu gründen, wurden vom Justizministerium untergraben. Es wurde das Gesetz „N 114-FZ“ gegen „Extremistische Aktivitäten“ 2002 erlassen, welches sich primär gegen Nationalisten richtet …