In diesen Tagen und Wochen überschreiten Hunderttausende junger deutscher Soldaten unsere Grenzen im Osten und marschieren auf Straßen und Wegen in das vielgerühmte „Paradies der Arbeiter und Bauern“ ein. Viele unter ihnen würden, wäre der Nationalsozialismus nicht zum Siege gekommen, heute Mitglieder des Roten Frontkämpferbundes sein, die „Rote Fahne“ lesen, in ihren Versammlungen den schwärmerischen Lobeshymnen auf das „Vaterland der Werktätigen“ lauschen und zum Schluß den „weisen Stalin“, den „Bahnbrecher der Weltrevolution“ und den „Bringer alles irdischen Glückes“, hochleben lassen. Eine Londoner Zeitung schrieb vor einigen Tagen, die Gefahr des Ostfeldzuges liege für Deutschland darin, daß unsere jungen Männer nun mit dem Bolschewismus in unmittelbare Berührung kämen und vielleicht doch von dieser Infektion angesteckt würden. Wir müssen diesem Blatt in dieser Beziehung leider eine Enttäuschung bereiten. Zwar kommen unsere Soldaten in nächste Berührung mit dem, was man Bolschewismus nennt. Aber erstens sind sie als Nationalsozialisten gegen jede Ansteckung durch eine…
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