„America first“, endlich ist Merkel wieder auf Linie

„America first“, endlich ist Merkel wieder auf Linie

Bad Ballerburg: Immerhin hat es fast vier Wochen gebraucht bis auch Merkel wieder in das weltumspannende US-Hinterteil passt. Anfängliche “Passprobleme” wegen des neuen, noch unvertrauten Zugangs, drohten sich zu einer interkontinentalen Krise auszuwachsen. Es wäre einfach zu grausam gewesen, hätte man diese Kompatibilität wegen des Donald Trump nicht wiederherstellen können. Angela Merkel hingegen erweist sich erwartungsgemäß als außerordentlich geschmeidig und verwandlungskünstlerisch begabt genug für den Job. Hut ab … bevor es hineingeht.

Wir können heute zuverlässig die zarten Signale der reanimierten, echten Freundschaft auswerten, die exakt auf den geschilderten Sachverhalt schließen lassen. Nehmen wir dazu nur diesen unscheinbaren Bericht daher: Nato-Streit mit den USA | Merkel warnt vor “kleinlicher Diskussion” um Militärausgaben [SpeiGel auf Linie]. „America first“, endlich ist Merkel wieder auf LinieSie passt. Der Verweis allein ist noch nicht aussagekräftig genug. Wir wollen erläuternd den gesamten “Leidensweg” zurück in die warme Stube, als auch die beteiligten Personen nicht ungewürdigt lassen.

Es begann mit einer glatten Weigerung da hineinzuschlüpfen? Ok, das wäre stark übertrieben, denn so viel Zivilcourage darf man dem Erzenkel Gabriel von der SPD nun wahrlich nicht zutrauen. Er war quasi nur der grobe Vorbohrer. Aber er hat sich schon mal mutig dazu geräuspert: Gabriel hält Nato-Ziel für «unrealistisch»[Europe online]. Damit ist die Dramaturgie dieser Petitesse längst nicht am Ende. Wie es sich gehört, entwickeln wir den Vorgang zu einer schönen Trilogie weiter, bis wir wieder richtig geschmeidig drin sind.

Danach durfte “Röschen” ran, auch bekannt als das Bärchen URS, eben die von den Laien. Sie ist klein und smart genug und durfte genau aus diesem Grunde auf der Sicherheitskonferenz in München erste Gleitproben absolvieren. An dieser Stelle mehr dazu: Von der Leyen pocht auf gemeinsame Werte der Nationen[Augsburger Allgemeine]. Das Ganze gelang ihr recht souverän, einmal rein und auch wieder raus. Um den Anstand zu wahren, wehrte sie sich noch anstandshalber gegen Folter jedweder Art und gab sich diesbezüglich beim Gleiten noch etwas kratzbürstiger. Fachleute wissen, dass das mit einer reinigenden Wirkung zu tun hat. Als Medizynerin kennt sie das Maß. Sie machte aber im Gegensatz zum kleinen dicken Siggi schon mal deutliche Zugeständnisse bezüglich der Eintrittspreise. Sie ebnete damit nachhaltig den Weg für Mutti und versprach schon mal mehr dafür bezahlen zu wollen, für die ganze NATO-Ve®arschung.

Mutti finalisert und schließt die Lücken

Damit war die Bahn gut geebnet, alles Gleitmittel in den rechten Winkeln gut in Position gebracht, sodass jetzt das dickste deutsche Kaliber aufgefahren werden konnte … Mutti! Wie geschmiert glitt Merkel jetzt hinein und klemmt seither wieder passgenau an der Stelle, wo sie zuvor schon bei George W. Bush und auch bei Barack Hussein Obama war. Siehe dazu den ersten verlinkten Artikel, mit der Kleinlichkeit. Selbst wenn wir hier und da noch einen ächzenden oder schrägen Ton vernehmen werden, kann nichts darüber hinwegtäuschen, dass die deutsch „America first“, endlich ist Merkel wieder auf Linieamerikanische Freundschaft am Ende keinen Schaden leiden wird. Jedenfalls nicht unter Angela Merkel. Das neuerliche Zugeständnis in Sachen Geld für Mord und Totschlag lässt sich natürlich auch sozial gut begründen.

Rüstungsausgaben sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Sie schaffen soziales Gleichgewicht bei allen beteiligten Aktionären der Rüstungsindustrie. Darüber hinaus sorgen sie für ein ständiges Werden und Vergehen. Das ist die Grundlage all unserer prosperierenden Wirtschaftsprozesse. Von der Entbindungsstation bis zum letzten Sargnagel. Deshalb muss man hier die führende Position der USA einfach mal neidlos anerkennen: „America first“. Insbesondere aber den sozialen Gedanken dahinter, der für Trump absolut im Vordergrund steht, kurz „The Deal“. Über etwaige Nebenwirkungen müssen wir an dieser Stelle nicht reden. Freuen wir uns lieber gemeinsam darüber, dass Merkel wieder reinpasst und uns genau an der Stelle wieder als „ein Volk“ geschlossen vertreten kann.