Annegret Hallanzy

Immer mehr entsteht das Bedürfnis und die Notwendigkeit, sich in dieser globalen Umbruchsphase zu vernetzen. Dieses Miteinander ist nicht nur für den Zusammenhalt zum Überstehen nahender Krisen, sondern auch als kreative Basis der neuen Gesellschaft sinnvoll. Inzwischen schießen zahlreiche Initiativen aus dem Boden, die sich mit politischen Souveränitätsformen, neuen Energie-, Bildungs- und Gesundheitswegen, mit regionalem Anbau, mit spirituellem Schöpfertum und mit Krisenvorsorge beschäftigen.
Diese Netzwerkaktivitäten sind sehr erfreulich, allerdings nicht unbedingt immer effizient – denn oft werden fruchtbare Synergieeffekte durch Kommunikationsprobleme verhindert. Die Verbindung unter all diesen Initiativen läuft dann oft noch zäher. Bei allen Formen des neuartigen Miteinanders gilt es erst einmal, die neue Kreiskultur für den vielfältigen Ideen-Austausch untereinander und außerdem nicht-hierarchische Entscheidungsformen einzuüben. Wir alle haben zu diesen Kommunikationsformen keinerlei Vorerfahrung: Wo im Alltag erproben und erlernen wir synergetisches Zusammenwirken unter Menschen mit verschiedenen Wahrnehmungen und Inspirationen – und zwar in Teams, in komplexen Gemeinschaften…
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